Quelle: http://www.lokalbook.de/Sachsen-Anhalt_Bundesland/Anhalt-Bitterfeld_15082/Koethen-Anhalt_14875_150820180180/Starker-Zusammenhalt-im-BVIK-Jugendcamp_180031221701

 

Artikel veröffentlicht am 30.09.2016

Köthen (Anhalt)

Gruppenfoto beim Besuche der für Integration zuständigen Staatssekretärin im Sozialministerium von Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck (erste Reihe Mitte).


Aufgeräumte Zimmer, herzliche Begrüßungsworte und Worte des Dankes es war offensichtlich, dass sich sowohl die Bewohner als auch die Betreuer des BVIK-Jugendcamps für unbegleitete minderjährige Ausländer in Klepzig auf den Besuch aus Sachsen-Anhalts Sozialministerium gefreut haben. Am 14. September nämlich, stattete die für Integration zuständige Staatssekretärin aus dem Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck, der Einrichtung einen Besuch ab und auch Köthens Oberbürgermeister, der zur offiziellen Eröffnung am 22. August aus terminlichen Gründen verhindert war, nutzte die Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten der Jugendlichen umzuschauen. Viele der jungen Leute, die in erster Linie aus Afrika und Afghanistan stammen und zwischen 15 und 18 Jahren alt sind, erzählten ihren Besuchern über ihre Wünsche und Ziele für die Zukunft und brachten ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, in Deutschland so gut aufgenommen worden zu sein. Dabei stellten sie auch ihre Deutschkenntnisse unter Beweis, die die jungen Männer, die die Berufsschulen in Köthen und Bitterfeld besuchen, bereits gelernt haben. Die Staatssekretärin, Susi Krenz-Möbbeck, zeigte sich beeindruckt von der Unterkunft und der Gemeinschaft, die bereits untereinander sowie mit Betreuern und Helfern entstanden sei. Sie appellierte an die Jugendlichen, die Ihnen gegebene Chance zu nutzen, deutsch zu lernen und sich zu informieren und zu engagieren. Auch Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild zeigte sich erfreut, dass die Jugendlichen sich gut einleben und mittlerweile angekommen zu sein scheinen.

– Quelle: http://www.mz-web.de/25340480 ©2017

Autor:  Stefan Schröter                                 

20.12.2016

Der Dorotheenhof in Zörbig wird für die Ankunft von jugendlichen Flüchtlingen vorbereitet.

Foto:  Archiv/Kehrer

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Quelle: http://www.localbook.de/2achsen-Anhalt_Bundesland/Anhalt-Bitterfeld_15082/Koethen-Anhalt_14875_150820180180/BVIK-Jugendcamp-fuer-unbegleitete-minderjaehrige-Auslaender-oeffnet-in-Klepzig_180031221688

 

 

Köthen (Anhalt)

In Klepzig ist am 22. August 2016 das BVIK-Jugendcamp für unbegleitete minderjährige Ausländer offiziell eingeweiht worden. Landrat Uwe Schulze vollzog gemeinsam mit im Beisein der jungen Bewohner des Jugendcamps den obligatorischen Banddurchschnitt. Anschließend waren die Gäste der Veranstaltung und interessierte Klepziger eingeladen, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. Stolz zeigten dabei die jungen Männer, die größtenteils aus Afrika und Afghanistan kommen, ihre Zimmer, die mancher von ihnen bereits mit Bilder oder Wandschmuck individuell gestaltet hatte. Das Jugendcamp beherbergt 36 unbegleitete minderjährige Ausländer, wobei sich jeweils sechs Jugendliche eine Wohneinheit mit Küche und Bad und jeweils zwei ein gemeinsames Zimmer teilen. Vor der Begehung der Räumlichkeiten wandte sich Landrat Uwe Schulze mit eindringlichen Worte an die jungen Männer. Er betonte, sie seien hier vor Verfolgung geschützt, man erwarte aber von Ihnen, dass sie sich gut integrieren, deutsch lernen und die hiesigen Sitten und Gebräuche respektierten.

– Quelle: http://www.mz-web.de/23587104 ©2017

Autor: Katrin Noack                

17.02.2016

BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller betreut zur Zeit eine Notunterkunft in Köthen.

Foto: Heiko Rebsch

Köthen -

Mitte November 2015 lebten hier noch 152 Flüchtlinge, nun ist die Köthener Notunterkunft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld im ehemaligen Gymnasium an der Rüsternbreite leer. Die letzten zwei Bewohner bereiteten sich gerade darauf vor, in Wohnungen umzuziehen, bestätigte Bernhard Böddeker der MZ die Hinweise von Bürgern.

Für den zuständigen Dezernenten für Sicherheit, Ordnung und Kommunales bei der Landkreisverwaltung ist das eine positive Entwicklung. „Die Unterkunft war von Anfang an nur als Puffer gedacht“, erklärte er. Erstes Ziel der Verwaltung sei es, die Flüchtlinge dezentral in Wohnungen unterzubringen, dann weiche man auf Gemeinschaftsunterkünfte und als letzte Alternative auf die Notunterkünfte aus. „Wir haben die Zeit genutzt und haben nun genug Wohnungen gefunden“, berichtete Böddeker.

Kapazitäten erweitert

Betrieb im September 2015 aufgenommen

Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Köthen hat am 15. September 2015 den Betrieb aufgenommen. Zunächst wurde nur die erste Etage der ehemaligen Schule genutzt. Mitarbeiter der Sanitätsschule Raymond Schulz übernahmen ehrenamtlich Betreuung und Versorgung.

BVIK als Betreiber

Dass in den nächsten Tagen wieder Flüchtlinge in den Räumen des ehemaligen Gymnasiums einquartiert werden, damit rechnet Böddeker nicht. Da der Landkreis jedoch auch weiterhin Flüchtlinge vom Land zugewiesen bekommt - derzeit kommen laut der Pressestelle pro Woche etwa 80 Flüchtlinge in Anhalt-Bitterfeld an - wollte der Vize-Landrat nicht ausschließen, dass künftig wieder Flüchtlinge in die Köthener Notunterkunft einziehen werden. Auf Dauer soll dieses Quartier aber geschlossen werden. „Die Notunterkunft ist nur für das Jahr 2016 vorgesehen, aber so lange halten wir sie noch für die Flüchtlinge bereit“, betonte der Dezernent.

So lange betreibt auch die gemeinnützige Gesellschaft „Bilden, Vermitteln, Integrieren und Kommunale Dienste“, kurz BVIK gGmbH, die Einrichtung im Auftrag des Landkreises. „Der Vertrag bleibt bestehen“, sagte Ulrich Heller. Zur Situation in der nun leer gezogenen Notunterkunft informierte der BVIK-Geschäftsführer: „Wir sind dabei, sie für weitere Flüchtlinge vorzubereiten.“ Das Personal sei zwar in einem kleinerem Umfang im Einsatz. So sei etwa das Küchenpersonal nun im Urlaub und es gebe es anstelle des Drei-Schicht-Systems ein Zwei-Schicht-System.

Die Mitarbeiter im Haus sind dabei Liegengebliebenes aufzuarbeiten, sie beschriften zum Beispiel die einzelnen Betten der Einrichtung. „Damals hat ja keiner geahnt, wie sich das entwickeln würde“, schilderte der Geschäftsführer dazu. Der Betrieb und die Betreuung der Flüchtlinge rund um die Uhr könne aber jederzeit abgesichert werden, so Heller.

Die Köthener Notunterkunft für Flüchtlinge an der Rüsternbreite bietet 281 Menschen Platz. Es gibt sie seit September vergangenen Jahres. Die Flüchtlinge sind auf zwei Etagen des früheren Schulgebäudes untergebracht, es gibt eine Betreuung und eine Versorgung mit Essen. (mz)

– Quelle: http://www.mz-web.de/24046384 ©2017

12.05.2016

Das ist die ehemalige Schule in Klepzig.

Foto: Rebsch

Köthen -

Im Köthener Ortsteil Klepzig sollen Unbegleitete minderjährige Ausländer (Umas) in der ehemaligen Schule untergebracht werden. Darüber wird bei Facebook diskutiert. Dort heißt es auch, Mietern in der Schule sei deshalb gekündigt worden. Im Gebäude entstanden nach der Schließung mehrere Wohnungen.

BVIK ist mit Aufgabe betraut

Die MZ fragte beim Landkreis nach, der für die Betreuung und Unterbringung der Umas zuständig ist. Bei der Pressestelle hieß es, der Landkreis habe die Beschäftigungsgesellschaft BVIK mit dieser Aufgabe in der ehemaligen Notunterkunft an der Rüsternbreite in Köthen betraut. Sie ist nun ein Kinder- und Jugendheim. Das Jugendamt unterscheide nicht ausländische und einheimische Jugendliche, heißt es zur Erklärung. Ende Mai läuft die Betriebserlaubnis für das Heim aus, sagt Pressesprecherin Marina Jank. Wo die Jugendlichen aus der Rüsternbreite dann unterkommen, sagte sie nicht.

Ehemalige Schule in Klepzig

Jank bestätigte der MZ aber, dass die BVIK die ehemalige Schule in Klepzig zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen vorbereite. Jank deutete an, dass die Beschäftigungsgesellschaft dem Landkreis das Gebäude wohl anbieten wird. Ob das Heim in Klepzig in Betrieb geht, hänge aber davon ab, ob das Landesjugendamt die Genehmigung erteilt. BVIK-Geschäftsführer Ulrich Heller bestätigte der MZ das Vorhaben in Klepzig. Kündigungen habe es deshalb aber nicht gegeben, betonte er. (mz/kan)

– Quelle: http://www.mz-web.de/23753294 ©2017

Autor: Stefanie Greiner                                           

19.03.2016

Die UMAs (unbegleitete minderjährigen Ausländer) sind in Köthen schon ein eingespieltes Team. Am Samstag spielten die Jungs erstmals gegen erwachsene Flüchtlinge aus Aken.

Foto: Heiko Rebsch

Porst -

Ein Platz, ein paar Spieler und ein Ball - mehr war nicht nötig, um die Jugendlichen auf andere Gedanken zu bringen. Den Platz stellte der PSV 05 Köthen zur Verfügung. Die Spieler kamen aus Aken und Köthen.

Den Ball brachte Taoufiq Elmourabiti mit. Und schon konnte es losgehen - das Spiel zwischen minderjährigen Flüchtlingen aus Köthen und erwachsenen Flüchtlingen aus Aken.

Dienstags und donnerstags trainieren die Jugendlichen aus Somalia, Eritrea, Äthiopien, Afghanistan, Syrien, Pakistan und Iran auf dem Platz des Vereins in Porst. Der stellt auch die Trikots zur Verfügung. Samstags wird gespielt.

Bislang traten Jugendliche gegen Jugendliche an. Die UMAs nämlich, die unbegleiteten minderjährigen Ausländer, die seit Kurzem in der Notunterkunft in Köthen leben.

Am Samstag spielten die Jungs erstmals gegen erwachsene Flüchtlinge aus Aken. Schiedsrichter war Taoufiq Elmourabiti. Der Mann aus Marokko arbeitet für die BVIK, die die Flüchtlinge in der Notunterkunft betreut, und ist Mitglied im PSV. (mz/sgr)